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>Sehen<
ist die
Basis
guter
Kameraarbeit
unter
Wasser
– -
das
Drehbuch schreiben die Antagonisten
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bereits in der Jugend hat sich
Dirk Ritter für den Wassersport begeistert. Mit 14 segelte er erfolgreich
seine erste eigene Jolle und bestand als 18-jähriger die
Sport-Hochseeschiffer-Prüfung zur Steuerung hochseegängiger Yachten. Im
Rahmen von Reparatur und Servicearbeiten war dabei der Umgang mit Maske und
Schnorchel selbstverständlich.
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„Das Gerätetauchen zeigte mir ein
Zufallsbekannter an einem Strand der Costa Brava. Er setzte mich mit der
Flasche unterm Arm ins hüttiefe Wasser und sagte, dass ich dort sitzen
bleiben sollte, um mich an das Atmen zu gewöhnen. Lange hat es mich an der
Stelle jedoch nicht gehalten…“
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Im Verlauf
seines Sportstudiums machte er neben der Tauchsportausbildung auch die
ersten Unterwasseraufnahmen mit der Schmalfilmkamera. Hierbei kamen ihm die
Erfahrungen des filmenden Vaters zugute. Drei Jahre arbeitete er an der
Tauchbasis von Bräutigams in Cadaques (Spanien), und erlernte die harte
Schule professioneller Tauchlehrertätigkeit. Mit der Gründung einer eigenen
Familie und dem Abschluss seiner Lehrertätigkeit zog es ihn wieder nach
Deutschland.
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"Lehrer bin ich
dann doch nicht geworden – es gab schlichtweg keine Stellen.“
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Aus
Verlegenheit übernahm er die Versorgung eines Campingplatzes, was auch heute
noch sein Haupt-Broterwerb darstellt. Die Wintermonate verbrachte die
mittlerweile vierköpfige Familie anfänglich in Safaga (Ägypten) an der
Tauchbasis Lotus Bay, wo die ersten Video-Filmprojekte realisiert wurden.
Besonders zu erwähnen ist hier der Film zum „Internationalen
Jahr des Riffes (IYOR 1997)“. Diese Initiative von Riffwissenschaftlern
wurde in Deutschland von Prof. Leinfelder und Prof. Brümmer vertreten.
Mittlerweile ist der Film auch über den Medienbestand vieler Filmbildstellen
für die schulische Fortbildung zu bekommen.
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Es folgten Jahre freier Mitarbeiterschaft im Bereich Kamera
und Schnitt für einen regionalen Fernsehsender. Die Ausbildung zum
Wescam-Operator für die Bedienung eines fernsteuerbaren kreiselstablisierten
Kamerasystems (in Hubschraubern etc.) erweiterten die filmischen
Fertigkeiten. 1998 gründete er seine eigene Firma für Videoproduktionen.
Medizinische Filme zur Patienteninformation und Beiträge zur
operativen Fortbildung sind Tätigkeitsfelder die auch außerhalb der
Tauchszene für Erfolge gesorgt haben. |
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Das
Millenniumsjahr 2000 ist ein weiterer Meilenstein für die künstlerische
Entwicklung von Dirk Ritter. Die Dreharbeiten in den Cenoten von Yukatan für
den Höhlenforscher Gunnar Wagner („Auf den Spuren der Götter der Unterwelt“)
erweitern nicht nur seine taucherische Fähigkeiten, sondern hinterlassen
tiefe Eindrücke für die Faszination des Höhlentauchens.
In
Tulum trifft Dirk Ritter auch den Anästhesisten Dr. Gerd Kremers, einem
begeisterten Filmer und Höhlentaucher.
Hiermit beginnt ein Abschnitt gemeinsamer Arbeiten, die unter anderen zur
Produktion des Lehrfilms „Höhlentauchen – Aber Sicher!“ führt. Dieser erste
deutschsprachige Lehrfilm des Höhlentauchens präsentiert nicht nur
Aufnahmen von den schönsten Höhlen dieser Welt, sondern zeigt auch einen
Überblick über die gesamte Ausbildung des Höhlentauchens gemäß IANTD.
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Technisch operiert Dirk
Ritter seit diesen Höhlenproduktionen rein digital. Benutzt wird die SONY VX
1000 in einem SEALUX Gehäuse mit verschiedenen Lichtanlagen.
Mit der Prämierung bei
verschiedenen Landesausscheidungen erlangt Dirk Ritter bald auch außerhalb
Deutschland Anerkennung. Im Jahr 2000 gewinnt er die Deutsche
Videomeisterschaft. |
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Der im Jahr 2001
entstandene Film „Galapagos“ stellt einen weiteren Wegepunkt seines
filmischen Schaffens dar. Erstmalig produzierte Dirk Ritter eine
Reisdokumentation als DVD mit differenzierter Menüsteuerung. Dieses Format
hat sich seit dem zum Standartformat entwickelt.
Doch auch die Dreharbeiten
bei den wechselhaften Bedingungen dieser einmaligen Inselwelten hinterlassen
tiefe Spuren.
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„Die Begegnungen in den
Gewässern der Galapagos
sind in Bezug auf Größe
und Dichte
der auftretenden Schwärme
wohl nicht mehr zu toppen“
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Im Jahr 2003 wurde die
Ausrüstung nochmals aktualisiert. Das Nachfolgemodell (VX 2000) im neuen
SEALUX Gehäuse in Kombination mit den neuen Gasentladungslampen ermöglichen
weitere kreative Einstellungen.
Es folgen Reisen
nach Komodo, Layang-Layang, Bunaken Lembeh. Zusehends fokussiert sich der
Blick von Dirk Ritter auf Einsichten in die kleine Welt der Korallenriffe.
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„Die Vielfalt und Farbenpracht der Makrowelten ist
unglaublich. Mit jedem Tauchgang verfalle ich der Sucht immer weiter in den
Kosmos des Kleinen vordringen zu müssen.“
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2006 erwirbt Dirk Ritter die erste
HDV-Kamera. Auf den Philippinen finden die ersten Probeaufnahmen statt.
Hiermit beginnt der Aufbau eines neuen Archivs. Ein neuer Generationssprung
in der Videotechnik ist eingeleitet. Für die Postproduktion wird es auf
absehbare Zeit jedoch weiterhin das Standartformat der DVD geben. Material
für weitere Produktionen liegen in seinem Studio zu hauf. Gespannt warten
wir daher auf seine neuen Präsentationen von der Welt unter Wasser. |